Don Bosco Mosaik

Rettungshündin Ronja zu Besuch in der Tagesstätte

Veröffentlicht am: 08. November 2018

Pfaffendorf/Ebern - Große Aufregung an der Tagesstätte des Dominikus-Savio-Förderzentrums: Am 22.10.2018 besuchte Rettungshündin Ronja die 20 Kinder und vier Erzieherinnen. Im Rahmen des Schuljahres-Mottos „Anderen helfen“ wurde Kontakt mit der Hunderettungsstaffel Haßberge aufgenommen. Herr Wolf Amend, Leiter der Hunderettungsstaffel, erklärte sich auch gleich bereit, sich für die Kinder Zeit zu nehmen und ihnen einiges über seine ehrenamtliche Arbeit zu erzählen und zu zeigen.

Als der beige-orange Bus schließlich in den Pausenhof einfuhr, waren die Kinder schier aus dem Häuschen und bestaunten neugierig, was vor sich ging. Wolf Amend begann seinen Vortrag damit, dass er sich bei den Kindern erkundigte, wer zuhause selbst einen Hund hat. Anschließend besprach er das richtige Verhalten im Umgang mit einem Hund.

Die Kinder arbeiteten fleißig mit und wussten am Ende gut darüber Bescheid, dass man einem Hund beispielsweise nicht an seiner Rute zieht oder ihm Schokolade zum Fressen gibt. Amend erklärte auch, dass man vor einem Hund nicht panisch wegrennen sollte, da dies seinen Jagdinstinkt weckt. Besser ist es, sich langsam weg zu bewegen und ihm dabei nicht den Rücken zuzukehren, sondern den Hund seitlich im Auge zu behalten. Während seiner Ausführungen wartete Rettungshündin Ronja geduldig im Wagen und zeigte sich sichtlich unbeeindruckt, als einige Kinder nahe an ihr vorbeiliefen, um zu testen, ob sie, wie es ihr Befehl war, im Bus bleibt.

Zur Begrüßung durften alle Kinder Hündin Ronja, die bereits neun Jahre alt ist, streicheln. Sie erzählten aufgeregt von ihren Hunden Zuhause oder bekannten Hunden aus ihrem Wohnort. Im Anschluss begann Herr Amend mit seiner beeindruckenden Vorführung. Die Kinder bestaunten knapp eine Stunde lang das Können von Ronja und ihrem Besitzer. Herr Amend zeigte den Kindern, dass sein schwarzer Labrador nicht nur die Befehle „bei Fuß“, „Sitz“ und „Platz“ perfekt ausführen kann, sondern er demonstrierte auch, dass Ronja angstfrei über das Klettergerüst steigt und sogar die Rutsche hinuntersaust. Dies sorgte für großes Gelächter unter den Kindern und ihren jeweiligen Erzieherinnen.

Spannend wurde es dann auch noch, als sich mehrere Kinder verstecken durften, damit Herr Amend einen typischen Suchablauf vorzeigen konnte. Zwei Kinder durften Rettungsdienst und Leitstelle nachspielen und sich gegenseitige Funksprüche zukommen lassen. Ein anderes Kind symbolisierte in kennzeichnender roter BRK-Jacke und mit voller Ausrüstung den „Retter“. Hündin Ronja bekam ihr weiße Decke mit einem roten Kreuz, Glöckchen und einer kleinen roten Lampe angelegt, damit jeder weiß, dass Ronja kein streunender Hund ist, sondern gerade ihrem „Job“ nachgeht. Alle Kinder bewiesen erfolgreich ihren Mut, als Ronja sie schließlich fand und sich laut bellend vor ihnen positionierte. Als Belohnung erfolgte Applaus und es gab ein Leckerli für Ronja.

Am Ende des „Einsatzes“ durften alle Kinder noch Fragen stellen, die Herr Amend ausführlich beantwortete. So war es spannend zu erfahren, dass die aktuelle Rettungsstaffel aus ca. 20 Personen besteht und diese zu ungefähr 32 Einsätzen pro Jahr gerufen werden. Der Besuch war rundum gelungen und stieß bei allen Beteiligten auf große Begeisterung und Staunen über das Können von Rettungshündin Ronja.

Julia Butterhof

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