Don- Bosco-Hof

Don Bosco Hof

Der Don Bosco Hof ist eine heilpädagogische Außenwohngruppe auf einem kleinen Bauernhof für 9 Kinder und Jugendliche. Jeder Jugendliche bewohnt ein Einzelzimmer.

In unserem Anbau besteht die Möglichkeit zum verselbständigten Wohnen, mit separaten Küchen- und Badbereich für bis zu 3 Jugendliche.

Zu unserem Haus gehört eine große Wiese mit altem Obstbaumbestand, ein Stall für die Tierhaltung, eine geräumige Scheune für vielfältige sportliche Betätigung und eine Werkstatt für handwerkliche Tätigkeiten. Das Anwesen wird von den Jugendlichen und Erziehern eigenverantwortlich in Ordnung gehalten und bewirtschaftet.

 

Ziel unserer Arbeit ist es ein familiäres Umfeld zu schaffen, in dem man sich wohl und geborgen fühlen kann und Ernst genommen wird. „Nur dort wo man sich wohlfühlt, kann man sich entwickeln.“

„Alltag ist bei uns Therapie“

Ein strukturierter Tagesablauf, Wochenpläne und tägliche Reflektionen mit den Jugendlichen helfen diesen, sich im Alltag zurechtzufinden und nach neuen Perspektiven zu suchen.

 

„Positive Verhaltensweisen werden belohnt und verstärkt“

Durch das Zusammenwohnen lernen die Jugendlichen, dass es für jeden Rechte und Pflichten gibt, Regeln eingehalten und Kompromisse gefunden werden müssen. Dadurch wird in der Gemeinschaft der Einzelne gestärkt.

 

„Durch die Förderung von Arbeitstugenden fit machen für das weitere Leben“

Der Don Bosco Hof bietet den Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten verschiedene Arbeiten und Arbeitstechniken kennen zu lernen, aus zu probieren und ihre Stärken dabei zu finden.

„Über die Liebe zum Tier sich selber finden“

Tierhaltung kann Gelegenheit sein, Verantwortung zu übernehmen, sich zu öffnen, Sorge zu tragen und Emotionen zu entwickeln und zu zeigen.

 

Jeder Jugendliche hat einen festen Bezugserzieher, der den jungen Menschen in allen Belangen seines Lebens und Lernens unterstützt. Der Bezugserzieher ist für die gezielte Förderung des Jugendlichen verantwortlich und ist der erste Ansprechpartner für alle anderen am Erziehungsprozess Beteiligten.

 

Die Ziele dieser Arbeit werden alle 6 Monate in Zusammenarbeit mit dem Jugendlichen in einem Förderplan festgelegt. Sie werden in regelmäßigen Fallbesprechungen innerhalb der Wohngruppe überprüft und gegebenenfalls an die besonderen emotionalen und kognitiven Bedürfnisse des Jugendlichen angepasst.